Im Rahmen der Aufarbeitung des umfangreichen sexuellen Missbrauchs im ehemaligen Kirchspiel Bühl-Vimbuch und Weitenung in den Jahren 1965 bis 1990 stehen nun die Details der öffentlichen Veranstaltungsreihe im Herbst 2026 fest.
Die Betroffenengruppe in Bühl-Vimbuch hat sich in Gesprächen mit der Erzdiözese Freiburg und Pfarrer Thomas Fuchs, Bühl-Vimbuch, auf die Details für die gemeinsam geplante, dreiteilige Veranstaltungsreihe verständigt. Diese soll einen offenen und konstruktiven Prozess der Aufarbeitung einleiten, aufklären und Präventionsmaßnahmen in der Region bekannt machen.
Den Auftakt bildet ein allgemeiner Informationsabend mit den Themen: Sexualisierte Gewalt erkennen- Täterstrategien verstehen- Trauma und die Folgen- Prävention stärken.
Termin I: Mittwoch, 04. November 2026 um 19:00 Uhr im Haus Harmonie in Bühl-Balzhofen.
Referentin: Annette Heck, Sozialpädagogin und Fachberaterin für Prävention im Bereich Sexualisierte Gewalt.
Die zweite Veranstaltung wird als Wortgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Bühl-Vimbuch stattfinden. Erzbischof Stephan Burger wird darin zu den damaligen Geschehnissen und zur Rolle des Ordinariats Stellung nehmen und auch eine Wertung aus heutiger Sicht vornehmen.
Termin II: Mittwoch, 18. November 2026 um 18:30 Uhr
Die dritte und letzte Veranstaltung:
Missbrauch im ehemaligen Kirchspiel Vimbuch und Weitenung -Strukturen und Aufarbeitung- wird als Vortrag mit anschießendem Dialog stattfinden.
Termin III: Mittwoch, 9. Dezember 2026 um 19:30 Uhr
Referent: Prof. Dr. Magnus Striet, Professor für Fundamentaltheologie und Philosophische Anthropologie an der Theologischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg und Vorsitzender der GE-Kommission zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der Erzdiözese Freiburg.
Alle drei Abende werden in einem wertschätzenden, geschützten Rahmen sowie mit einer entsprechend erfahrenen und professionellen Begleitung stattfinden.
Mehr unter anderem auch unter „Aktuelles“ auf www.missbrauchvimbuch.de

