Die Stadt Bühl lässt seit 1996 flächendeckend Bioabfälle getrennt vom Hausmüll einsammeln. Der Bioabfall landet zusammen mit dem Bioabfall aus dem restlichen Landkreis Rastatt in der Kompostanlage in Iffezheim. Dort ist der Kompostierung eine Bioabfallvergärungsanlage vorgeschaltet, um die gesammelten Bioabfälle nicht nur stofflich, sondern auch energetisch zu verwerten – denn daraus wird Strom, Dünger und Humusboden gemacht.
Damit dies effektiv funktioniert, dürfen keine Fremdstoffe wie Plastik (Säcke, Tüten oder Blumentöpfe), Glas, Styropor, Straßenkehricht, Asche, Staubsaugerbeutel, Windeln oder etwa Tierkot im Bioabfall enthalten sein. Diese müssen sonst zeit- und kostenaufwendig aus den Bioabfällen aussortiert werden, was letztendlich über höhere Müll-Gebühren bezahlt werden muss.
Die Abfallwirtschaft informiert darüber, dass kompostierbare Tüten (Keimling-Symbol), die derzeit noch geduldet werden, ab 2026 verboten sind, da diese nicht so schnell verrotten und anschließend auch als Störstoff ausgesiebt werden müssen. Empfohlen wird, Bioabfälle in Zeitungspapier oder Papiertüten einzupacken, was auch helfen kann, Restfeuchtigkeit zu binden und Madenbefall zu vermeiden.
Weitere Informationen gibt es unter www.buehl.de/abfallwirtschaft. Bei Fragen ist die Bühler Abfallwirtschaft unter Telefon (0 72 23) 9 35-32 95 oder per E-Mail an abfallwirtschaft@buehl.de zu erreichen.

