Gemeinsamer Start ins neue Jahr

Volker Leppert, Thomas Vogt, Uwe Burkart, Manuel Royal, OB Matthias Bauernfeind, Zwetschgenkönigin Luisa, Maire Francis Wolf, Stefanie Stedry, Eric Muller und Frank Kistner beim Anschnitt der Jahreszahl.

Am Dreikönigstag starteten wir mit dem traditionellen Neujahrsempfang in der Tullahalle ins Jahr 2026. Zahlreiche Gäste sind der Einladung gefolgt und haben trotz der eisigen Temperaturen den Weg in die Tullahalle auf sich genommen.

Der Musikverein unter der Leitung von Markus Feiling begleitete den Abend musikalisch.
Die neue Zwetschgenkönigin Luisa, die die Veranstaltung eröffnete, stellte sich vor und ermunterte die Gäste, das neue Jahr optimistisch anzugehen.

Auch Oberbürgermeister Matthias Bauernfeind, seit 1. Oktober im Amt, feierte seine Premiere. Er lobte das große und breit gefächerte ehrenamtliche Engagement in Vimbuch. Er möchte in den kommenden Jahren auf Bestehendem aufbauen. Aufgrund der finanziell angespannten Lage müsse eine Priorisierung von Projekten erfolgen. Er bat die Gäste, Zuversicht ins neue Jahr zu tragen. Mommenheims Bürgermeister Francis Wolf, der im März sein Amt abgeben wird, ermutigte Vimbucher und Mommenheimer, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen und die Partnerschaft zu pflegen. Er erinnerte sich an Begegnungen im vergangenen Jahr, in dem auch wieder Kontakt zwischen den Schulen aufgenommen wurde.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung der Landesehrennadel an Thomas Vogt. Hierüber erscheint in der kommenden Ausgabe ein separater Bericht.

Weltpolitisch war 2025 sicher kein gutes Jahr. Bei uns in Vimbuch können wir, so finde ich, eine ordentliche Bilanz ziehen. Das Vimbuch-Center hat eröffnet. Da wurde eine deutliche Verbesserung erreicht. Die Vimbucher Straße wurde saniert. Die Arbeiten liefen dann doch ziemlich zügig und reibungsarm ab. Es gab wieder einen großen gemeinsamen St.-Martins-Umzug. Die Corona-Zeit scheint überwunden und wir freuen uns über ein wirklich reges Vereinsleben im Ort.

Ein ganz herzliches Dankeschön gilt allen aktiven Zukunftsgestaltern: den Menschen, die Verantwortung in Vereinen und Gesellschaft übernehmen und ihre Energie und Zeit für Andere einsetzen.



Für 2026 ist einiges geplant. Das Dach der Tullahalle soll erneuert werden, außerdem ist die Bestellung von neuen Stühlen in Planung. Ein Teilbereich des Friedhofs soll überplant werden und die Tiefbauabteilung wird die Planung der Fertigstellung des Otto-Reith-Wegs angehen. Das größte Thema wird die Tulla-Schule sein. Hier stehen die Entscheidungen über das weitere Vorgehen unmittelbar bevor.

Ich finde: Wir sollten uns hin und wieder bewusst machen, wie gut es uns in Vimbuch doch geht. Was uns dieses Jahr erwartet, weiß keiner. Aber gehen wir 2026 doch optimistisch an! Es sollte jedem klar sein, dass wir mit Jammern und Schimpfen nicht weiterkommen – sondern nur dadurch, dass wir gemeinsam nach Lösungen suchen und uns gegenseitig unterstützen! Der gesellige Ausklang bei Snacks und Wein hat eine gute Basis dafür geschaffen.

Allen, die nicht dabei sein konnten, wünsche ich auf diesem Wege alles erdenklich Gute für 2026!

Ihr Ortsvorsteher
Manuel Royal


Bilder: Manuel Royal